Monitoringstelle erkennt Aufzugsschachtentlüftung als offizielle Effizienzmaßnahme an

Die Monitoringstelle Energieeffizienz hat die Methode „Aufzugsschachtentlüftungssysteme – Reduktion von Wärmeverlusten“ in ihre Liste der Maßnahmen zur Einsparung von Energie aufgenommen. Als Einrichtung der Österreichischen Energieagentur im Auftrag des Bundesministeriums für Klimaschutz (BMK) ist die Monitoringstelle Anlauf- und Informationsstelle für die laut Energieeffizienzgesetz verpflichteten Unternehmen, öffentlichen Stellen und Energiedienstleister. Eine ihrer Hauptaufgaben besteht in der Entwicklung standardisierter Methoden zur Bewertung von Energieeffizienzmaßnahmen. 

Der neu hinzugekommene Methodenentwurf behandelt die Problematik der Wärmeverluste über die gesetzlich vorgeschriebene Permanentöffnung in Aufzugsschächten, die für ausreichende Belüftung und eine funktionierende Entrauchung sorgen soll. Durch den Kamineffekt entweicht jedoch Heizluft über die Türspalten in den Schacht und durch die Öffnung ins Freie. Um die Energieverluste einzudämmen, wird an der Permanentöffnung eine zentral gesteuerte Klappe installiert, die sich nur im Bedarfsfall zur Lüftung und Entrauchung öffnet. Damit ist das BlueKit System als Maßnahme zur Energieeinsparung in seiner Wirksamkeit bestätigt.  

Die Methode ist sowohl im Neubau als auch im Bestand anwendbar. Für Wohngebäude ist die Maßnahme vollständig auf die Haushaltsquote gemäß §10 (1) des EEffG anrechenbar. Den Methodenentwurf als Download sowie weitere Informationen zur Bewertung der Maßnahmen finden Sie bei der Monitoringstelle.